Réponses rapides
- Welche Art von Penispumpe ist am sichersten?
- Manuelle Penispumpen mit integriertem Manometer gelten als am sichersten, da sie eine präzise Kontrolle des Vakuums ermöglichen und das Risiko von Überdruck minimieren.
- Welches Zubehör ist für eine Penispumpe unerlässlich?
- Ein gut ablesbares Manometer, verschiedene Dichtungsringe (Cockringe) für Komfort und Effektivität sowie ein hochwertiges Gleitmittel sind essenziell für eine sichere Anwendung.
- Wann sollte ich wegen einer Penispumpe einen Facharzt konsultieren?
- Vor der ersten Anwendung bei Vorerkrankungen wie Blutgerinnungsstörungen, Diabetes oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist eine ärztliche Abklärung zwingend notwendig.
- Was sind die häufigsten Fehler bei der Anwendung einer Penispumpe?
- Zu hoher Druck, zu lange Anwendungsdauer und die Verwendung ohne ausreichend Gleitmittel sind klassische Fehler, die zu Schwellungen oder Blutergüssen führen können.
Die Penispumpe verstehen: Ein fundierter Leitfaden für informierte Entscheidungen
Als Dr. Anna Keller, Fachapothekerin für klinische Pharmazie in Bern, ist es mir ein Anliegen, Sie umfassend über die Auswahl und sichere Anwendung von Penispumpen aufzuklären. In der heutigen Zeit, in der sexuelle Gesundheit und Wohlbefinden zunehmend offen thematisiert werden, spielt die Penispumpe eine Rolle, die oft missverstanden oder falsch interpretiert wird. Sie ist weit mehr als nur ein 'Sex-Toy'; sie ist ein Hilfsmittel, das bei richtiger Anwendung therapeutische Vorteile bieten kann, aber auch Risiken birgt, wenn man die Funktionsweise und die individuellen Gegebenheiten nicht beachtet.
Mein Ziel ist es, Ihnen einen Schritt-für-Schritt-Guide an die Hand zu geben, der Ihnen hilft, eine informierte Entscheidung zu treffen. Wir werden uns ansehen, wie Penispumpen funktionieren, für wen sie geeignet sind, welche Modelle es gibt und worauf Sie bei der Auswahl und Anwendung achten müssen. Es geht darum, Ihre Gesundheit zu schützen und gleichzeitig mögliche Vorteile zu nutzen.
Was ist eine Penispumpe und wie funktioniert sie?
Eine Penispumpe, auch Vakuumerektionsgerät (VED) genannt, ist ein medizinisches Hilfsmittel, das einen Unterdruck erzeugt, um Blut in den Penis zu ziehen und eine Erektion hervorzurufen oder zu unterstützen. Sie besteht typischerweise aus einem Zylinder, der über den Penis gestülpt wird, einer Pumpe (manuell oder elektrisch) zum Erzeugen des Vakuums und oft einem Dichtungsring, der am Penisschaft platziert wird, um die Erektion nach dem Entfernen der Pumpe aufrechtzuerhalten.
Der Mechanismus ist physikalisch einfach: Durch das Abpumpen der Luft aus dem Zylinder entsteht ein Vakuum. Dieses Vakuum zieht Blut in die Schwellkörper des Penis, wodurch dieser anschwillt und hart wird. Der Dichtungsring (auch Cockring genannt) wird dann an der Penisbasis platziert, um den Blutfluss zu stauen und die Erektion für bis zu 30 Minuten zu erhalten. Wichtig ist hierbei die präzise Kontrolle des erzeugten Drucks, um Schäden am Gewebe zu vermeiden. Die meisten medizinischen Pumpen sind so konzipiert, dass sie einen sicheren Druckbereich von etwa 30 bis maximal 50 mmHg nicht überschreiten sollten.
Medizinische Indikationen und Anwendungsbereiche
Penispumpen werden nicht nur zur Steigerung des sexuellen Vergnügens eingesetzt, sondern haben auch anerkannte medizinische Indikationen. Die häufigste ist die Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED), insbesondere wenn medikamentöse Therapien kontraindiziert sind oder nicht wirken. Studien zeigen, dass Vakuumerektionsgeräte bei bis zu 80% der Anwender mit ED zu einer erfolgreichen Erektion führen können, die für den Geschlechtsverkehr ausreicht. Sie sind auch eine Option für Männer, die keine oralen Medikamente wünschen oder vertragen.
Weitere wichtige Anwendungsbereiche umfassen:
- Rehabilitation nach Prostataoperationen: Nach einer radikalen Prostatektomie kann die Nervenfunktion, die für Erektionen verantwortlich ist, beeinträchtigt sein. Die regelmässige Anwendung einer Penispumpe kann helfen, die Schwellkörper mit Blut zu versorgen, die Sauerstoffzufuhr zu erhalten und so einer Verkürzung des Penis und einer Fibrose des Schwellkörpergewebes entgegenzuwirken. Dies wird als penile Rehabilitation bezeichnet und sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
- Peyronie-Krankheit: Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer abnormalen Krümmung des Penis aufgrund von Narbengewebe. Penispumpen können in Kombination mit anderen Therapien dazu beitragen, die Plaque zu dehnen und die Krümmung zu reduzieren.
- Penisverlängerung: Obwohl Penispumpen oft für diesen Zweck beworben werden, ist ihre Wirksamkeit zur dauerhaften Penisverlängerung wissenschaftlich umstritten und oft nur von geringem Ausmass. Vorsicht ist geboten vor überzogenen Versprechungen.
Es ist entscheidend, die Anwendung immer mit einem Arzt zu besprechen, besonders bei vorliegenden medizinischen Bedingungen.
Verschiedene Arten von Penispumpen im Überblick
Der Markt bietet eine Vielzahl von Penispumpen, die sich in ihrer Funktionsweise, Handhabung und im Preis unterscheiden. Eine fundierte Auswahl erfordert das Verständnis dieser Unterschiede:
- Manuelle Penispumpen:
- Funktionsweise: Der Unterdruck wird durch manuelles Pumpen erzeugt, oft mit einer Handpumpe oder einem Handballen.
- Vorteile: Volle Kontrolle über den Druckaufbau, oft kostengünstiger. Viele Modelle sind mit einem Manometer ausgestattet, das eine präzise Druckkontrolle ermöglicht.
- Nachteile: Erfordert etwas Übung und die manuelle Anstrengung während der Anwendung.
- Elektrische Penispumpen:
- Funktionsweise: Ein batteriebetriebener Motor erzeugt automatisch den Unterdruck.
- Vorteile: Einfacher und komfortabler in der Anwendung, da kein manuelles Pumpen erforderlich ist. Oft mit voreingestellten Druckstufen oder automatischen Sicherheitsventilen ausgestattet.
- Nachteile: In der Regel teurer in der Anschaffung, benötigt Batterien und bietet manchmal weniger feine Druckkontrolle als manuelle Modelle mit Manometer.
- Wasserpumpen (Hydropumpen):
- Funktionsweise: Statt Luft wird Wasser verwendet, um einen Unterdruck zu erzeugen. Der Penis wird unter Wasser in den Zylinder eingeführt.
- Vorteile: Von einigen Anwendern als angenehmer empfunden, da das Wasser den Penis gleichmässiger umgibt und der Druck als sanfter wahrgenommen wird.
- Nachteile: Kann unhandlicher sein, da die Anwendung unter der Dusche oder in der Badewanne erfolgt. Die Druckkontrolle ist oft weniger präzise als bei Luftpumpen mit Manometer.
Für Erstanwender empfehle ich oft eine manuelle Pumpe mit Manometer. Sie bietet die beste Möglichkeit, den Druck kontrolliert aufzubauen und ein Gefühl für die eigene Toleranzgrenze zu entwickeln. Es ist wie beim Autofahren lernen: Man beginnt nicht sofort mit einem Sportwagen.
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten: Kriterien für den Kauf
Die Auswahl der richtigen Penispumpe ist entscheidend für Sicherheit und Wirksamkeit. Hier sind die wichtigsten Kriterien, die Sie berücksichtigen sollten:
- Material und Qualität:
- Zylinder: Achten Sie auf transparente, medizinische Materialien wie Polycarbonat oder Acryl. Dies ermöglicht eine Sichtkontrolle während der Anwendung. Das Material sollte strong, aber gleichzeitig hautverträglich und leicht zu reinigen sein.
- Dichtungsring: Medizinischer Silikon ist ideal. Es sollte weich, flexibel und latexfrei sein, um allergische Reaktionen zu vermeiden. Verschiedene Grössen sind vorteilhaft, um den Komfort und die Effektivität zu optimieren.
- Manometer (Druckanzeige):
- Ein Manometer ist unerlässlich, besonders für medizinische Anwendungen. Es zeigt den exakten Unterdruck im Zylinder an und hilft, gefährlichen Überdruck zu vermeiden. Ein sicherer Bereich liegt meist unter 50 mmHg.
- Manuelle Pumpen mit Manometer sind oft die erste Wahl für präzise Kontrolle.
- Grösse des Zylinders:
- Der Zylinder sollte einen Durchmesser haben, der etwas grösser ist als der maximale Umfang Ihres erigierten Penis, um genügend Platz für die Ausdehnung zu bieten, aber nicht so gross, dass zu viel Luftvolumen gepumpt werden muss oder der Penis seitlich verrutscht.
- Die Länge sollte ebenfalls ausreichend sein, um den gesamten Penis aufzunehmen, ohne dass er anstösst.
- Standardgrössen reichen von etwa 4,5 cm bis 6,5 cm im Durchmesser und 20 cm bis 25 cm in der Länge.
- Ventilsystem und Schnellverschluss:
- Ein zuverlässiges Ventil, das den Druck stabil hält, ist wichtig.
- Ein Schnellverschluss oder ein Entlüftungsventil, mit dem Sie den Druck sofort ablassen können, ist eine wichtige Sicherheitsfunktion.
- Zubehör:
- Gleitmittel auf Wasserbasis: Unerlässlich für eine reibungslose Anwendung und zum Schutz der Haut.
- Reinigungsprodukte: Eine gründliche Hygiene nach jeder Anwendung ist entscheidend, um Infektionen vorzubeugen.
- Verschiedene Dichtungsringe: Unterschiedliche Grössen und Härtegrade können den Komfort und die Wirksamkeit verbessern.
Die richtige Anwendung: Sicherheit und Effektivität
Die korrekte Anwendung einer Penispumpe ist der Schlüssel zu ihrer Wirksamkeit und zur Vermeidung von Komplikationen. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Vorbereitung:
- Sorgen Sie für eine saubere Umgebung. Reinigen Sie die Penispumpe vor der ersten und jeder weiteren Anwendung gründlich mit warmem Wasser und Seife oder einem speziellen Reiniger.
- Rasieren Sie bei Bedarf den Bereich um die Penisbasis, um ein Einklemmen von Haaren zu vermeiden.
- Tragen Sie grosszügig ein Gleitmittel auf Wasserbasis auf den Penisschaft und den Rand des Zylinders auf, um einen guten Abschluss zu gewährleisten und Reibung zu minimieren.
- Positionierung:
- Führen Sie den schlaffen Penis in den Zylinder ein. Stellen Sie sicher, dass der Dichtungsring fest, aber nicht zu eng an der Basis des Zylinders sitzt und einen luftdichten Abschluss bildet.
- Der Penis sollte zentriert im Zylinder liegen, um eine gleichmässige Druckverteilung zu gewährleisten.
- Vakuum erzeugen:
- Beginnen Sie vorsichtig, Luft abzupumpen. Beobachten Sie dabei das Manometer.
- Der Druck sollte langsam und schrittweise aufgebaut werden. Ein sicherer Anfangsdruck liegt oft bei etwa 30 mmHg und sollte 50-60 mmHg nicht überschreiten. Bei den meisten medizinischen Anwendungen wird ein Druck von 40-50 mmHg empfohlen.
- Pumpen Sie, bis eine vollständige oder ausreichende Erektion erreicht ist. Dies kann einige Minuten dauern.
- Anwendungsdauer:
- Lassen Sie den Penis nicht länger als 10-15 Minuten im Vakuum. Längere Anwendungen können zu Gewebeschäden oder Blutergüssen führen.
- Entlüften Sie den Zylinder langsam über das Entlüftungsventil.
- Dichtungsring anlegen (falls gewünscht):
- Wenn Sie die Erektion für den Geschlechtsverkehr aufrechterhalten möchten, schieben Sie den Dichtungsring vorsichtig vom Zylinder auf die Basis des Penis.
- Entfernen Sie dann den Zylinder.
- Der Dichtungsring sollte nicht länger als 30 Minuten am Penis verbleiben, um die Durchblutung nicht zu stark zu beeinträchtigen. Nach 30 Minuten muss er entfernt werden, auch wenn die Erektion nachlässt. Eine längere Anwendung birgt das Risiko von Nerven- und Gewebeschäden.
- Häufigkeit:
- Die empfohlene Häufigkeit variiert je nach Anwendungszweck. Für die Rehabilitation oder bei ED kann eine Anwendung von 3-5 Mal pro Woche für 10-15 Minuten pro Sitzung sinnvoll sein.
- Hören Sie auf Ihren Körper und geben Sie dem Gewebe Zeit zur Erholung.
Potentielle Risiken und Nebenwirkungen
Obwohl Penispumpen bei korrekter Anwendung sicher sind, gibt es potenzielle Risiken und Nebenwirkungen, die Sie kennen sollten:
- Hämatome und Petechien: Kleine Blutergüsse oder punktförmige Hautblutungen können auftreten, besonders wenn der Druck zu hoch oder die Anwendungsdauer zu lang ist.
- Schwellungen und Taubheitsgefühl: Eine Überdehnung des Gewebes kann zu Schwellungen oder einem vorübergehenden Taubheitsgefühl führen.
- Schmerzen: Schmerzen während oder nach der Anwendung sind ein Zeichen dafür, dass der Druck zu hoch ist oder die Pumpe falsch angewendet wird. Sofort den Druck ablassen!
- Eingeklemmte Haut oder Haare: Ungenügend Gleitmittel oder eine unzureichende Vorbereitung können dazu führen, dass Haut oder Haare eingeklemmt werden.
- Nervenschäden: Eine extrem seltene, aber ernste Komplikation bei massivem Überdruck oder zu langer Anwendung des Dichtungsrings.
- Kältegefühl im Penis: Der Dichtungsring kann die Durchblutung so stark reduzieren, dass der Penis kühl wird. Dies ist ein Zeichen, den Ring zu entfernen.
Die meisten dieser Nebenwirkungen sind reversibel und können durch die Einhaltung der Anwendungsrichtlinien und die Verwendung eines Manometers vermieden werden. Ich habe in meiner Praxis erlebt, wie Patienten, die anfänglich unsicher waren, durch eine genaue Anleitung und das Verständnis der Risiken schnell gelernt haben, ihre Pumpe sicher und effektiv einzusetzen.
Wann ist professioneller Rat unerlässlich?
Die Penispumpe ist ein medizinisches Gerät, und ihre Anwendung sollte nicht leichtfertig erfolgen. Es gibt Situationen, in denen die Konsultation eines Arztes oder eines spezialisierten Apothekers wie mir, Dr. Anna Keller, unerlässlich ist:
- Vor der ersten Anwendung bei Vorerkrankungen: Wenn Sie an Blutgerinnungsstörungen, Sichelzellanämie, schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, neurologischen Erkrankungen oder anderen chronischen Leiden leiden, müssen Sie unbedingt vorher einen Arzt konsultieren.
- Bei Medikamenteneinnahme: Bestimmte Medikamente, insbesondere Blutverdünner, können das Risiko von Blutergüssen erhöhen. Eine ärztliche Absprache ist hier zwingend.
- Bei anhaltenden Schmerzen oder ungewöhnlichen Symptomen: Treten Schmerzen, starke Schwellungen, anhaltende Taubheitsgefühle, Verfärbungen oder andere besorgniserregende Symptome auf, suchen Sie sofort medizinische Hilfe.
- Bei Peyronie-Krankheit oder nach Operationen: Die Anwendung einer Penispumpe in diesen Fällen sollte immer unter ärztlicher Aufsicht und als Teil eines umfassenden Therapieplans erfolgen.
- Bei Unsicherheiten zur Anwendung: Wenn Sie sich bezüglich der korrekten Anwendung, des richtigen Drucks oder der geeigneten Dauer unsicher sind, zögern Sie nicht, einen Fachmann zu konsultieren.
Ein Arzt kann beurteilen, ob eine Penispumpe für Sie geeignet ist und Ihnen helfen, das richtige Modell auszuwählen und eine sichere Anwendungsroutine zu etablieren. Dies ist ein wichtiger Schritt, um Ihre Gesundheit zu schützen und die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.
Rechtliche Aspekte und Verfügbarkeit in der Schweiz
In der Schweiz unterliegen Penispumpen, insbesondere solche mit medizinischem Zweck, den Vorschriften für Medizinprodukte. Das bedeutet, dass sie bestimmte Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllen müssen, die durch die CE-Kennzeichnung (Conformité Européenne) belegt werden. Achten Sie beim Kauf stets darauf, dass das Produkt diese Kennzeichnung trägt.
Ein wichtiger Aspekt in der Schweiz ist die Kostenübernahme durch die Krankenkassen. Medizinische Penispumpen, die zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt werden, können unter bestimmten Voraussetzungen und mit einer ärztlichen Verordnung von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Grundversicherung) oder einer Zusatzversicherung übernommen werden. Dies hängt stark von der individuellen Police und der medizinischen Notwendigkeit ab. Es ist ratsam, sich vor dem Kauf bei der eigenen Krankenkasse zu erkundigen und eine ärztliche Verordnung einzuholen.
Freizeitmodelle oder Pumpen, die primär zur Penisvergrösserung beworben werden, fallen in der Regel nicht unter diese Regelung und müssen privat finanziert werden. Der Schweizer Markt bietet eine gute Auswahl an zertifizierten Produkten über Apotheken, Sanitätsfachgeschäfte und seriöse Online-Händler. Achten Sie auf Schweizer Anbieter, die den nationalen Vorschriften entsprechen und einen guten Kundenservice bieten, falls Sie Fragen oder Probleme haben.
Die Verfügbarkeit von Informationen und Produkten ist in der Schweiz gut, aber die Qualität variiert. Es liegt in Ihrer Verantwortung, sich zu informieren und nur von vertrauenswürdigen Quellen zu beziehen. Die Schweizerische Gesellschaft für Urologie (SGU) oder die Eidgenössische Kommission für Arzneimittel und Medizinprodukte (EKAM) können zusätzliche Informationen und Richtlinien bereitstellen.
Fazit und Empfehlungen von Dr. Anna Keller
Die Auswahl einer Penispumpe ist eine persönliche Entscheidung, die mit Sorgfalt und Wissen getroffen werden sollte. Es ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern der Gesundheit und Sicherheit. Als Dr. Anna Keller habe ich Ihnen einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Aspekte gegeben, von der Funktionsweise über die Arten bis hin zu den entscheidenden Auswahlkriterien und Anwendungsrichtlinien. Erinnern Sie sich daran, dass ein Manometer nicht verhandelbar ist, wenn Sie Wert auf Sicherheit legen, und dass die Einhaltung der Anwendungszeiten von 10-15 Minuten pro Sitzung und maximal 30 Minuten für den Dichtungsring entscheidend ist. Unterschätzen Sie niemals die Bedeutung einer medizinischen Abklärung, besonders wenn Sie Vorerkrankungen haben oder unsicher sind. Ihre sexuelle Gesundheit ist ein wertvolles Gut, das es zu schützen gilt. Treffen Sie eine informierte Wahl und zögern Sie nicht, bei Fragen einen Fachmann zu konsultieren.
Relu par Dr. Anna Keller, PharmD, FPH Pharmacie clinique
Meine Empfehlung als klinische Apothekerin ist klar: Betrachten Sie die Penispumpe als ein medizinisches Gerät, nicht als ein einfaches Gadget. Die Wahl des richtigen Modells, insbesondere einer manuellen Pumpe mit Manometer, ist der erste Schritt zu einer sicheren und potenziell wirksamen Anwendung. Unterschätzen Sie niemals die Bedeutung einer fundierten Aufklärung und zögern Sie nicht, bei Unsicherheiten oder Vorerkrankungen einen Arzt oder Apotheker zu konsultieren. Eine unbedachte Anwendung kann mehr schaden als nützen. Gehen Sie proaktiv vor, informieren Sie sich gründlich und treffen Sie eine bewusste, gesundheitsorientierte Entscheidung. Ihre Gesundheit ist es wert. Ich rate Ihnen dringend, vor der ersten Anwendung einen Urologen zu konsultieren, um individuelle Risiken und die optimale Anwendungsweise zu besprechen. Dr. Anna Keller, PharmD, FPH Pharmacie clinique.
Questions fréquentes
Kann eine Penispumpe den Penis dauerhaft verlängern?
Die wissenschaftliche Evidenz für eine signifikante und dauerhafte Penisverlängerung durch Penispumpen ist begrenzt. Einige Studien deuten auf geringfügige, vorübergehende Zunahmen der Länge und des Umfangs hin, insbesondere bei regelmässiger Anwendung über mehrere Monate. Diese Effekte sind jedoch oft nicht dauerhaft und können variieren. Es ist wichtig, unrealistische Erwartungen zu vermeiden und sich auf die primären therapeutischen Vorteile zu konzentrieren, wie die Behandlung der erektilen Dysfunktion oder die Rehabilitation nach Operationen. Überzogene Werbeversprechen sollten kritisch hinterfragt werden.
Wie oft und wie lange sollte ich eine Penispumpe anwenden?
Die empfohlene Anwendungsdauer und -häufigkeit variieren je nach individuellem Ziel und Gesundheitszustand. Für die Behandlung der erektilen Dysfunktion oder zur penilen Rehabilitation werden typischerweise 3 bis 5 Sitzungen pro Woche empfohlen, wobei jede Sitzung 10 bis 15 Minuten dauern sollte. Der Dichtungsring sollte niemals länger als 30 Minuten am Penis verbleiben. Es ist entscheidend, dem Gewebe genügend Zeit zur Erholung zu geben, um Überlastung oder Schäden zu vermeiden. Eine ärztliche Empfehlung kann hierbei die besten individuellen Richtwerte liefern.
Welche Rolle spielt das Manometer bei der Penispumpe?
Das Manometer ist ein entscheidendes Sicherheitsmerkmal bei einer Penispumpe. Es misst den genauen Unterdruck im Zylinder und ermöglicht es Ihnen, den Druck präzise zu kontrollieren. Ein zu hoher Druck kann zu Gewebeschäden, Blutergüssen oder sogar Nervenschäden führen. Die meisten Experten empfehlen, einen Druck von 50-60 mmHg nicht zu überschreiten. Ohne Manometer ist eine sichere Anwendung kaum gewährleistet, da Sie den erzeugten Druck nicht objektiv beurteilen können. Daher sollte ein Manometer bei der Auswahl einer Penispumpe Priorität haben.
Gibt es Altersbeschränkungen für die Nutzung einer Penispumpe?
Es gibt keine spezifische obere Altersgrenze für die Nutzung einer Penispumpe, solange der Anwender bei guter allgemeiner Gesundheit ist und keine Kontraindikationen vorliegen. Die erektile Dysfunktion ist ein häufiges Problem im Alter, und Penispumpen können eine effektive und sichere Behandlungsoption darstellen. Allerdings ist es besonders bei älteren Männern ratsam, vor der ersten Anwendung einen Arzt zu konsultieren, um mögliche altersbedingte Gesundheitsrisiken wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder die Einnahme von Blutverdünnern abzuklären. Die Sicherheit steht immer an erster Stelle, unabhängig vom Alter.
Kann ich eine Penispumpe verwenden, wenn ich Diabetes oder Herzprobleme habe?
Bei Diabetes oder Herzproblemen ist besondere Vorsicht geboten, und eine ärztliche Konsultation vor der Anwendung einer Penispumpe ist zwingend erforderlich. Diabetes kann die Nerven und Blutgefässe beeinträchtigen, was das Risiko von Gewebeschäden erhöht. Herzprobleme, insbesondere die Einnahme von Blutverdünnern, können das Risiko von Blutergüssen oder Blutungen verstärken. Ihr Arzt kann beurteilen, ob die Anwendung einer Penispumpe in Ihrem spezifischen Fall sicher ist und welche Vorsichtsmassnahmen getroffen werden müssen, um Ihre Gesundheit nicht zu gefährden. Dies ist keine Entscheidung, die Sie alleine treffen sollten.